Osteopathie

Osteopathie ist eine eigenständige Form der Medizin, die sich nicht nur mit Knochenerkrankungen befasst, sondern vielmehr die funktionellen Einschränkungen in verschiedenen Körperbereichen untersucht und manuell behandelt. Dabei behält der Therapeut den Menschen in seiner Gesamtheit im Blick.

Diese gesamtheitliche Betrachtung wird in der Definition von Rollin E. Becker deutlich: „Die Wissenschaft der Osteopathie umfasst das Wissen der Philosophie, Anatomie und Physiologie des gesamten Körpers und die klinische Anwendung dieses Wissens sowohl bei Diagnose als auch bei Behandlung.“

Unter Berücksichtigung der Wechselwirkung zwischen den oben genannten Systemen und der Funktion des Gewebes werden Einschränkungen erkannt und behandelt.

Die Unterstützung der Selbstregulationsfähigkeit des Organismus ist dabei eines der Ziele in der Osteopathie.

Unser Team orientiert sich eng an diesem Behandlungskonzept und nimmt sich bewusst die Zeit für eine individuelle Betreuung unserer Patienten und ihrer Beschwerden. Denn die Osteopathie ist kein Rezeptbuch mit Techniken für bestimmte Krankheiten, sondern der Mensch als Individuum steht im Mittelpunkt – diese Philosophie lebt unser Team!

Wir freuen uns auf jeden Menschen, der sich vertrauensvoll in unsere Hände begibt.

Richtlinien der Osteopathie

  • Der Körper ist eine Einheit.
  • Der Körper besitzt Selbstheilungskräfte.
  • Struktur und Funktion stehen in Relation zueinander, d. h., die Funktion bestimmt die Struktur und diese bedingt die Bewegung.
  • Das Gesetz der Arterien beinhaltet, dass alle Nährstoffe über den Körperkreislauf verteilt und Abfälle abtransportiert werden können. Desweiteren gehört das Lymphsystem und Nervensystem dazu.

Grundlagen für den Osteopathen

  • Kenntnis der Anatomie und der Funktionsweise des Körpers
  • Bedeutung von Gesundheit, d. h. dem Patienten die Möglichkeit geben, seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren

Grenzen der Osteopathie

Akute Erkrankungen wie Schlaganfall, Herzinfarkt und ein fieberhafter Infekt gehören in die Hände eines Schulmediziners, ebenso akute schwere Verletzungen und Verbrennungen. Bei den Folgen dieser Erkrankungen dagegen können wir dem Patienten helfen, seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren, jedoch nicht dabei, bleibende Schäden der Grunderkrankung zu verhindern.

Vorsicht ist bei Fremdkörpern, wie der gynäkologischen Spirale, geboten.

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